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„Das Thema entsteht über die Begegnung mit einem Menschen“

In seinem Dokumentarfilm ,,Freier Mensch“ und dem Hörstück „Jiyujin – Freier Mensch“ porträtiert Andreas Hartmann den 22 Jahre alten Kei, der sich gegen den Wunsch seiner Eltern für ein Leben auf den Straßen Kyotos und somit gegen die gesellschaftlichen Leistungsanforderungen entscheidet. Kei hat großes Interesse an der klassischen Musik, die den eher in sich gekehrten jungen Mann immer wieder in Traumwelten abschweifen lässt. Schnell muss er sich jedoch, aufgrund von Geldmangel, auf die harte Realität einlassen und übernimmt schlecht bezahlte Jobs. Schließlich zieht er zurück zu seiner Familie und arbeitet im Straßenbau.

„Ein Gefäß für Visionen“

Seit Oktober 2016 #funk(t) das neue Online-Medienangebot der ARD und des ZDF nun schon durch das Netz. Im Interview mit der doku.klasse verrät Programmgeschäftsführer Florian Hager, wer die sprühende Idee zum Namen hatte, was eine Zusammenarbeit mit Star-YouTubern wie LeFloid bringen kann und wer sich eigentlich die ganzen Inhalte ausdenkt.

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Kraftstoff für die doku.klasse

Nach bereits zwei realisierten Filmen und einem in Produktion befindlichem Projekt suchen wir für die dritte Auflage der doku.klasse neue Stoffideen mit Gewicht und Haltung. Gemeinsam mit ZDF/3sat, der Grimme-Akademie und der FSF Berlin schreibt doxs! erneut ein Stipendiatenprogramm aus, das DokumentaristInnen dazu einlädt, ihre Projektideen gemeinsam mit jungen Erwachsenen zu diskutieren. Bewerben können sich alle FilmemacherInnen, die sich an der aktuellen Ausschreibung „Ab 18!“ der Filmredaktion 3sat beteiligen. Anmeldeschluss ist der 4. Juli 2016. Nähere Infos zur Bewerbung gibt es hier. 

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„Wichtig ist, dass die Inhalte gut sind“

Philipp Walulis ist ein Grenzgänger zwischen Fernsehen und Internet. Seine Sendung „Walulis sieht fern“, für die er 2012 einen Grimme-Preis erhielt, läuft im ARD-Spartensender EinsPlus und wird in Einzelclips über die sozialen Medien verbreitet. Im Interview spricht der 35-Jährige darüber, warum das Fernsehen auch ohne Fernsehapparat funktioniert, wie das geplante Jugendangebot von ARD und ZDF richtig gut werden könnte und was für ihn persönlich Erfolg bedeutet.

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Keine Klischees erzählen

Leopold Grün im Gespräch mit Kristina Konrad Leopold: Zunächst etwas zum Unterschied zwischen Idee und Film. Beim Dokumentarischen ist es ein typisches Merkmal, dass man beim Exposé nicht weiß, was einem dann tatsächlich begegnet. Ich finde interessant, dass in deinem Konzept relativ viele ethische, moralische und politische Fragen enthalten sind, die dann im Film selber nicht unmittelbar formuliert werden. Was direkte Interviews betrifft, hast du nur dieses eine längere Gespräch zur „Liebe“ im Film. Warum ist die Entscheidung so gefallen, dich mit direkten Interviews – auch zu den Fragen, die dich grundsätzlich interessieren – eher zurückzuhalten und vielmehr zu beobachten?Kristina: Ich habe Gespräche geführt, in denen es um Themen wie Ethik und Verantwortung ging. Ich habe auch angesprochen, wie er dazu steht, dass es dem größten Teil der Menschheit sehr schlecht geht und ihm doch eigentlich sehr gut. Die Entscheidung, das wegzulassen, haben wir ziemlich schnell getroffen, weil die Gespräche zum einen sehr lang waren und zum anderen bin ich da nicht richtig rangekommen. Es war nicht interessant. Es war eher ein bisschen Politikergeplauder.

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TV-Premiere für „Diego“ und „Auf dem Weg“

Von der doku.klasse ins Fernsehen Zwei Stoffe, die im letzten Jahr in der doku.klasse vorgestellt und zwischenzeitlich realisiert wurden, laufen in den kommenden Tagen im 3sat-Programm.In „Auf dem Weg“ begleiten Gerardo Milsztein und Insa Onken den 22-jährigen Kevin, der trotz großer Abneigung gegenüber dem System Schule versucht, sein Abitur nachzuholen. Der Film wird am Sonntag, 11.10.2015 um 23.10 Uhr auf 3sat gezeigt.