{"id":1665,"date":"2018-08-23T12:33:23","date_gmt":"2018-08-23T10:33:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/?page_id=1665"},"modified":"2024-04-03T10:56:59","modified_gmt":"2024-04-03T08:56:59","slug":"2017-2-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/stoffe\/2017-2-2\/","title":{"rendered":"2017\/18"},"content":{"rendered":"<p>Die Themenbandbreite der Einreichungen zur doku.klasse 2017 h\u00e4tte vielf\u00e4ltiger nicht sein k\u00f6nnen. Mit welchen Projektvorschl\u00e4gen die diesj\u00e4hrigen StipendiatInnen \u00fcberzeugen konnten, erfahrt ihr hier.\u00a0<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">(un)gleiche Freunde\u00a0|\u00a0Pantea Lachin\u00a0<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-190\" src=\"https:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/wp-content\/uploads\/un-gleicheFreunde.jpg\" alt=\"Pantea Lachin\" width=\"550\" height=\"412\" \/><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201e<em>Ich m\u00f6chte mit Mitteln der Irritation eine \u201aAutomatisierung\u2019 der Wahrnehmung unterbrechen<\/em>.\u201c<\/h3>\n<p>Soheil und Yasser\u00a0sind beide 18 und kamen vor\u00a0knapp zwei\u00a0Jahren aus Afghanistan nach Berlin.\u00a0Der eine fl\u00fcchtete allein, der andere mit seinen Eltern und Geschwistern, doch unterwegs\u00a0ging\u00a0der Vater\u00a0verloren. Zwei junge\u00a0M\u00e4nner in einem fremden Land und einer fremden Kultur, die pl\u00f6tzlich erwachsen werden m\u00fcssen\u00a0\u2013 und keine allzu gro\u00dfen Chancen haben,\u00a0dauerhaft\u00a0in Deutschland zu\u00a0bleiben. Wie viel Energie und\u00a0Fantasie investiert man in eine Zukunft, die\u00a0ungewiss ist?<br \/>\nF\u00fcr die filmische Umsetzung w\u00e4hlt die Autorin einen experimentellen Ansatz. Mittels Strategien\u00a0der Verfremdung und Irritation will der Film die \u201eautomatisierte Wahrnehmung\u201c des Zuschauers\u00a0aufbrechen und frische Perspektiven auf die Erz\u00e4hlung von Flucht und Migration er\u00f6ffnen. Dazu\u00a0z\u00e4hlt auch das Hinterfragen der klaren Trennung zwischen Regie und Protagonisten, zwischen\u00a0Betrachter und Betrachteten. Eine dokumentarische Begegnung auf Augenh\u00f6he und aus\u00a0unterschiedlichen Blickwinkeln.\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Mein letztes Video\u00a0| Gerd Breiter &amp; Andreas Bolm<\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-190\" src=\"https:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/wp-content\/uploads\/Mein_letztes_Video.jpeg\" alt=\"Andreas Bolm\" width=\"550\" height=\"412\" \/><\/p>\n<h3><em>\u201eDie Konsequenz seines Handelns macht uns neugierig. Dieser Schritt ist ein Vorsto\u00df in ein unbekanntes Terrain.\u201c<\/em><\/h3>\n<p>Anton ist YouTuber, ein Star der Szene, Projektionsfigur f\u00fcr viele, meist jugendliche Follower. Unter dem K\u00fcnstlernamen \u201eReyst\u201c ver\u00f6ffentlicht er seit Jahren Videotageb\u00fccher. F\u00fcr seinen Blog hat Anton alles auf eine Karte gesetzt. Er schmiss die Schule und machte sein Leben zum Content f\u00fcr andere. Bis zu einer halben Million Abonnenten sehen sich mittlerweile seine Clips an. Anton verdient gut, reist viel und wird umworben von Agenturen, die an seiner Popularit\u00e4t mitverdienen wollen. Doch jetzt, mit 20, soll Schluss sein mit YouTube. Anton plant den Ausstieg. Blockbuster statt Blog \u2013 ihm schwebt ein eigener Spielfilm vor. Mit einem letzten Video will er sich aus seiner alten Karriere verabschieden, um eine neue zu starten. \u201eTr\u00e4ume sind da, um verwirklicht zu werden. Du kannst alles, wenn du es wirklich willst.\u201c Erneut geht Anton volles Risiko. Wird er auf die t\u00e4glichen Kicks und Klicks verzichten k\u00f6nnen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Themenbandbreite der Einreichungen zur doku.klasse 2017 h\u00e4tte vielf\u00e4ltiger nicht sein k\u00f6nnen. 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