{"id":2767,"date":"2024-04-09T11:44:45","date_gmt":"2024-04-09T09:44:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/?p=2767"},"modified":"2024-04-09T11:52:07","modified_gmt":"2024-04-09T09:52:07","slug":"von-stoffen-und-illustrationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/von-stoffen-und-illustrationen\/","title":{"rendered":"Von Stoffen und Illustrationen"},"content":{"rendered":"<h3>Seit Anfang des Projekts sorgt die Wahlberlinerin Julia Praschma jedes Jahr f\u00fcr einen neuen Look im doku.klasse-Universum. H\u00f6chste Zeit, um mit ihr \u00fcber ihre kreative Arbeit zu sprechen.<\/h3>\n<p>Was machen Illustrator*innen \u2013 und wie bist du dazu gekommen?<\/p>\n<p>Ganz einfach gesagt: Illustrator*innen machen Bilder. Und das in den verschiedensten Stilen und Techniken; sei es bunt oder schwarzwei\u00df, einfach oder in komplexen Kompositionen, digital oder analog. Illustrationen finden Anwendung in Kampagnen, Produkten, Buchcovern, Werbematerial, Texten und Textilien \u2013 die Bandbreite ist vielf\u00e4ltig. Das Bildermachen war schon immer mein Ding. Ich habe viel und gern gezeichnet, vor allem in der letzten Bank in der Schule. Urspr\u00fcnglich wollte ich Modedesign studieren, entschied mich dann aber f\u00fcr Kommunikationsdesign. An der Folkwang UdK in Essen habe ich im Rahmen meines Studiums alle notwendigen Gestaltungsgrundlagen im Bereich Fotografie, Design und Illustration gelernt. Bereits w\u00e4hrend des Studiums \u00fcbernahm ich kleinere Jobs, gestaltete Flyer und Plakate f\u00fcr Veranstaltungen von Freund*innen, illustrierte f\u00fcr Magazine und war auch au\u00dferhalb der Uni kreativ t\u00e4tig \u2013 sei es in Installationen, B\u00fchnenbildern oder k\u00fcnstlerischen Workshops mit Kindern. Nach dem Studium zog ich schlie\u00dflich nach Berlin. Dort habe ich mich dann ganz auf Illustration konzentriert.<\/p>\n<p>Auf welcher Basis erstellst du deine (doku.klasse)Illustrationen?<\/p>\n<p>Die Basis ist meine Intuition. Ein pers\u00f6nliches, ganz subjektives Gef\u00fchl, das ich bei den Themen empfinde und dem ich dann folge. In der Uni war es ein absolutes NoGo zu sagen, man hat etwas gestaltet, weil man es so gef\u00fchlt hat. Bei den meisten Projekten, f\u00fcr die ich jetzt angefragt werde, gibt es definierte Anforderungen und eine recht vorgepr\u00e4gte Idee des finalen Produkts. Bei der doku.klasse ist das anders. Hier kann ich so richtig frei drehen und die absurdesten Bildideen umsetzen. Seit zehn Jahren darf ich schon f\u00fcr euch arbeiten, deswegen ist das Vertrauen in meine Arbeit da und das hilft mir, mich fallen zu lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9088.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2771\" src=\"https:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9088.png\" alt=\"\" width=\"1080\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9088.png 1080w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9088-400x267.png 400w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9088-768x512.png 768w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9088-840x560.png 840w\" sizes=\"auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie geht der kreative Prozess dann weiter?<\/p>\n<p>Wenn ich die Themen kriege, mache ich ganz grobe Bleistiftskizzen. Hier geht\u2019s nur darum, meine ersten Gedanken festzuhalten: Die Bildidee und eine grobe Komposition zu verbildlichen. Zu Beginn gehe ich die von euch bereitgestellte Stichwortliste durch. Dann schaue ich, wo ich am ehesten h\u00e4ngen bleibe und mir direkt was einf\u00e4llt. Am Ende w\u00e4hle ich die besten Skizzen aus und gehe in die Umsetzung. Die erfolgt dann am Computer. Mit meinem Grafiktablet kann ich direkt auf dem Bildschirm zeichnen, was ein ziemlich authentisches Zeichenerlebnis vermittelt, \u00e4hnlich wie beim Zeichnen auf Papier.<\/p>\n<p>Woher bekommst du die Ideen f\u00fcr die einzelnen Illustrationen und den Gesamtlook?<\/p>\n<p>F\u00fcr bestimmte Posen oder Objekte suche ich Bildvorlagen im Internet, um mich daran zu orientieren oder ich nutze eigenes Bildmaterial. Mittlerweile ist der Stil der doku.klasse Illus ja eher grafisch und rein illustrativ, aber in den Anf\u00e4ngen waren es noch Collagen. Damals habe ich teilweise Fotos von mir selbst oder von Freunden zerlegt und \u00fcberzeichnet.<\/p>\n<p>Wie kam es zu dem \u201eillustrativeren\u201c Stil in deinen doxs!Bildern?<\/p>\n<p>Im Jahr 2017 hatte die damalige Projektleitung einen Instagram Post von mir gesehen, in dem ich mal etwas Neues ausprobiert hatte. Dieser Look kam so gut an, dass ich ihn auch auf die doku.klasse anwenden sollte. Seitdem sind die Illus wesentlich farbenfroher. Anfangs waren sie nur in Blaut\u00f6nen gestaltet, passend zum Corporate Design.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9954.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-2772\" src=\"https:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9954-533x800.png\" alt=\"\" width=\"533\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9954-533x800.png 533w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9954-200x300.png 200w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9954-768x1152.png 768w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9954-1024x1536.png 1024w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma-9954.png 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 533px) 100vw, 533px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie stark haben deine Arbeiten mit dir pers\u00f6nlich zu tun?<\/p>\n<p>Fr\u00fcher habe ich Illustrationen als Ventil benutzt, um meine Gef\u00fchle nach au\u00dfen zu tragen, quasi eine Art Selbsttherapie. Mittlerweile kommt es nur noch selten vor, dass ich die tiefsten Gefilde meines Seelenlebens oder Fotos von mir in meinen Illustrationen verarbeite. Aber bei einer der Illus in diesem Jahr habe ich tats\u00e4chlich ein sehr pers\u00f6nliches Foto als Vorlage verwendet. Es ist ein Foto von meinem Vater und mir zu Beginn der 1990erJahre, wie er mich auf den Schultern tr\u00e4gt. Das Foto ist f\u00fcr mich das totale Sinnbild f\u00fcr die St\u00e4rke und Sicherheit, die einem gegeben werden kann. So ein Gef\u00fchl ist m\u00e4chtig und es kann dich f\u00fcr immer pr\u00e4gen. Mein Vater ist vor einigen Jahren gestorben, aber das Gef\u00fchl, dass er mich auf seinen Schultern durchs Leben tr\u00e4gt, bleibt f\u00fcr immer. Nicht alle Menschen haben das Privileg, dieses Gef\u00fchl von ihren Eltern mitgegeben zu bekommen. Die Illustration ist ein Versuch, dieses Gef\u00fchl zu vermitteln.<\/p>\n<p>F\u00e4llt es dir manchmal schwer, Ideen zu finden? Wenn ja, was hilft dir bei der Inspiration?<\/p>\n<p>Nach einer langen Zeit des NichtIllustrierens f\u00fchle ich mich in der Tat manchmal etwas schwerg\u00e4ngig beim Start. Grundlegend hilft es einfach, im Training zu bleiben. Wie eine Musiker*in ihr Instrument \u00fcben muss oder eine Sportler*in ihre Bewegungsabl\u00e4ufe trainieren, so ist das eben auch beim Illustrieren: Man sollte den Zeichenmuskel immer sch\u00f6n warm halten. Und wenn man einmal im kreativen Flow ist, sollte man dem unbedingt folgen. Aber der kreative Kopf ist nat\u00fcrlich nicht unersch\u00f6pflich. Deswegen ist es wichtig, Pausen zu machen, zu ruhen, sich was Gutes zu tun, Leben zu leben. Energiereserven m\u00fcssen zwischendurch unbedingt aufgeladen werden. Inspiration finde ich oft im Allt\u00e4glichen, ziehe sie aber auch aus anderen Bereichen und Disziplinen: Ausstellungen, Theater, Filme, Fotografie. Am besten ist es, sich regelm\u00e4\u00dfig mit Input zu f\u00fcttern, dann kann man in den entsprechenden Momenten davon zehren. Wenn ich versuche, Dinge zu erzwingen, dann klappt meistens gar nichts. Die besten Ideen kommen mir, ehrlich gesagt, wenn ich am wenigsten damit rechne: Zum Beispiel abends vor dem Schlafen gehen oder beim Meditieren.<\/p>\n<p>Ist der Austausch mit anderen auch Teil deiner Arbeit oder arbeitest du recht eigenst\u00e4ndig?<\/p>\n<p>Ich arbeite in der Regel alleine. Nat\u00fcrlich gibt es den Kontakt mit der Auftraggeber*in vorab, aber das ist meistens mit einer Mail oder einem Telefonat gekl\u00e4rt. Ich bin allerdings Teil einer tollen Studiogemeinschaft. Dieser Ort ist fast wie mein zweites zu Hause, die Menschen dort, mit denen ich mir die R\u00e4umlichkeiten teile, sind mittlerweile gute Freund*innen, Kamerad*innen, Genoss*innen. Ohne Community k\u00f6nnte ich mir mein Leben und meine Arbeit nicht vorstellen. Das Freelance Leben kann manchmal einsam sein, das private Ich und das JobIch verschmelzen oft. Sich austauschen und sich verstanden f\u00fchlen unter Gleichgesinnten, ist total hilfreich und best\u00e4rkend. Und mit einer guten Crew macht das Ganze gleich viel mehr Spa\u00df!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_doku.klasse2023_03_web.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-2757\" src=\"https:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_doku.klasse2023_03_web-240x300.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_doku.klasse2023_03_web-240x300.jpg 240w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_doku.klasse2023_03_web-640x800.jpg 640w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_doku.klasse2023_03_web-768x960.jpg 768w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_doku.klasse2023_03_web.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_Papa_1990-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-2768\" src=\"https:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_Papa_1990-201x300.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_Papa_1990-201x300.jpg 201w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_Papa_1990-535x800.jpg 535w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_Papa_1990-768x1148.jpg 768w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_Papa_1990-1028x1536.jpg 1028w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_Papa_1990-1370x2048.jpg 1370w, https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/wp-content\/uploads\/JuliaPraschma_Papa_1990-scaled.jpg 1713w\" sizes=\"auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie stehst du zu KI? Beeinflusst sie deine T\u00e4tigkeit?<\/p>\n<p>Ich sehe die Vorteile und die M\u00f6glichkeiten, habe aber auch an manchen Stellen Vorbehalte. Mit Sicherheit macht KI vor allem im Bereich Text und Bildbearbeitung vieles einfacher und zug\u00e4nglicher. Beim Urheberrecht kommen da aber gro\u00dfe Fragezeichen auf und auch bei der Frage von geschaffenem Realismus, der so echt ist, dass man ihn kaum als F\u00e4lschung entlarven kann. Das stelle ich mir vor allem in Zusammenhang mit dem Thema Fake News sehr schwierig vor. Wo bekommt man die Garantie von Echtheit her? Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass viele Menschen Dinge aus dem Internet nicht hinterfragen. Den Gedanken finde ich etwas besorgniserregend. Aber nat\u00fcrlich bin auch ich neugierig und habe etwas mit KI herumexperimentiert. Es ist verlockend, dass sich jetzt fantastische Welten im Handumdrehen visualisieren lassen. F\u00fcr mich ist es vor allem interessant, einzelne, konkrete Bildelemente zu generieren und diese f\u00fcr meine Collagen zu nutzen. Ich habe allerdings noch nichts davon ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Was w\u00fcrdest du Leuten empfehlen, die selbst Illustrator*innen werden m\u00f6chten?<\/p>\n<p>Mach dich auf die Suche nach deinem eigenen Stil! Versuche dabei, dich nicht zu sehr von au\u00dfen irritieren zu lassen, und bleib bei dir. Deine Erfahrungen, dein Background und deine Sicht auf die Dinge sind einzigartig und gibt es so nicht noch mal. Nur Du bist Du und das ist deine Super power! Lass dich dabei gern inspirieren, aber Vorsicht, wenn du nur bei Instagram und Pinterest durchscrollst. Die Gefahr, dass du Vorhandenes reproduzierst, ist gro\u00df. Lass dich von anderen Disziplinen anregen: Gehe ins Museum, ins Theater, h\u00f6re Musik, f\u00fchre gute Gespr\u00e4che und gehe mit offenen Augen durch die Welt. Als Illustrator*in, generell als k\u00fcnstlerisch und\/oder selbstst\u00e4ndige Person, braucht man einen verdammt langen Atem. Bei einigen wenigen mag der Durchbruch fix kommen, aber bei den meisten dauert es ewig, bis sie mit ihrer Arbeit solides Geld verdienen. Dinge, die man sich aneignen sollte \u2013 und das am besten fr\u00fcher als sp\u00e4ter \u2013 sind Disziplin, Selbstorganisation und sich selbst als Business zu begreifen. H\u00f6rt sich unsexy an, ist aber so. Als Illustrator*in bist du K\u00fcnstler*in, aber auch Dienstleister*in. Das ist manchmal ein schmaler Grat. Lass dich davon nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Mir hat geholfen, mir einen separaten Arbeitsraum zu suchen und mich mit Gleichgesinnten zu umgeben. Mich hat das inspiriert und motiviert. Ich finde es wichtig, sich auszutauschen, auch \u00fcber Schwierigkeiten, Misserfolge oder auch Dinge, die man nicht versteht. Aus Fehlern lernt man in der Regel am meisten, daran w\u00e4chst man.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Anfang des Projekts sorgt die Wahlberlinerin Julia Praschma jedes Jahr f\u00fcr einen neuen Look im doku.klasse-Universum. H\u00f6chste Zeit, um mit ihr \u00fcber ihre kreative Arbeit zu sprechen. Was machen Illustrator*innen \u2013 und wie bist du dazu gekommen? Ganz einfach gesagt: Illustrator*innen machen Bilder. Und das in den verschiedensten Stilen und Techniken; sei es bunt oder schwarzwei\u00df, einfach oder in komplexen Kompositionen, digital oder analog. Illustrationen finden Anwendung in Kampagnen, Produkten, Buchcovern, Werbematerial, Texten und Textilien \u2013 die Bandbreite ist vielf\u00e4ltig. Das Bildermachen war schon immer mein Ding. Ich habe viel und gern gezeichnet, vor allem in der letzten Bank in der Schule. Urspr\u00fcnglich wollte ich Modedesign studieren, entschied mich dann aber f\u00fcr Kommunikationsdesign. 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