{"id":663,"date":"2015-08-25T15:42:35","date_gmt":"2015-08-25T13:42:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.do-xs.de\/doku-klasse\/?p=663"},"modified":"2018-05-23T13:26:17","modified_gmt":"2018-05-23T11:26:17","slug":"die-qual-der-wahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.do-xs.de\/documasterclass\/die-qual-der-wahl\/","title":{"rendered":"Die Qual der Wahl"},"content":{"rendered":"<p>\u201eFilme zu lesen\u201c ist ein von Medienp\u00e4dagogen gern gebrauchtes Bild in der Vermittlung. In der doku.klasse wird diese \u00dcbersetzungsleistung zur wortw\u00f6rtlichen Herausforderung: Noch vor dem ersten Bild tauchen junge Erwachsene in diejenigen Textwelten ein, die beschreiben, andeuten und versprechen, was als filmische Vision verwirklicht werden will. Keine leichte Aufgabe, aber eine, die die Teilnehmer der doku.klasse 2014 mit Vehemenz f\u00fcr sich einforderten. Und so mischten die Jugendlichen dieses Jahr auch bei der Auswahl der Stipendiaten mit.<\/p>\n<p>35 Stoffe wurden zu der zweiten Auflage der doku.klasse eingereicht \u2013 35 ganz unterschiedliche Herangehensweisen, dokumentarische Formen und \u00c4sthetiken, Protagonisten und Geschichten. Die thematische Bandbreite der Stoffe reicht von der Planlosigkeit nach dem Abi \u00fcber die Auseinandersetzung mit dem eigenen K\u00f6rper bis hin zum Aufwachsen in Kriegsgebieten. Ebenso finden sich hochaktuelle Themen wie Fl\u00fcchtlingspolitik oder Inklusion in den Projektvorschl\u00e4gen wider. Im Mittelpunkt: junge Protagonisten und pers\u00f6nliche Geschichten mit Strahlkraft.<\/p>\n<p>Starke Stoffe provozieren starke Diskussionen. Es gab hitzige Debatten \u00fcber Form und Inhalt, \u00fcber minorit\u00e4re Themen und gesellschaftliche Relevanz, \u00fcber die richtige Perspektive und vermeintliche Komplizenschaft mit den Protagonisten. Und doch: Der Austausch von Argumenten f\u00fchrte schlie\u00dflich zu einer Entscheidung.<\/p>\n<p>Ausw\u00e4hlen bedeutet, sich f\u00fcr eine von mehreren M\u00f6glichkeiten zu entscheiden. Bei der doku.klasse zum Gl\u00fcck sogar f\u00fcr drei. Damit geht aber auch einher, dass eine Vielzahl von hochambitionierten Projektvorschl\u00e4gen nicht eingeladen werden k\u00f6nnen. Wir danken allen FilmemacherInnen f\u00fcr das Vertrauen, ihre Treatments f\u00fcr die doku.klasse einzureichen und w\u00fcnschen viel Erfolg f\u00fcr die Auswahl bei 3sat!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eFilme zu lesen\u201c ist ein von Medienp\u00e4dagogen gern gebrauchtes Bild in der Vermittlung. In der doku.klasse wird diese \u00dcbersetzungsleistung zur wortw\u00f6rtlichen Herausforderung: Noch vor dem ersten Bild tauchen junge Erwachsene in diejenigen Textwelten ein, die beschreiben, andeuten und versprechen, was als filmische Vision verwirklicht werden will. Keine leichte Aufgabe, aber eine, die die Teilnehmer der doku.klasse 2014 mit Vehemenz f\u00fcr sich einforderten. Und so mischten die Jugendlichen dieses Jahr auch bei der Auswahl der Stipendiaten mit. 35 Stoffe wurden zu der zweiten Auflage der doku.klasse eingereicht \u2013 35 ganz unterschiedliche Herangehensweisen, dokumentarische Formen und \u00c4sthetiken, Protagonisten und Geschichten. Die thematische Bandbreite der Stoffe reicht von der Planlosigkeit nach dem Abi \u00fcber die Auseinandersetzung mit dem eigenen K\u00f6rper bis hin zum Aufwachsen in Kriegsgebieten. Ebenso finden sich hochaktuelle Themen wie Fl\u00fcchtlingspolitik oder Inklusion in den Projektvorschl\u00e4gen wider. Im Mittelpunkt: junge Protagonisten und pers\u00f6nliche Geschichten mit Strahlkraft. Starke Stoffe provozieren starke Diskussionen. Es gab hitzige Debatten \u00fcber Form und Inhalt, \u00fcber minorit\u00e4re Themen und gesellschaftliche Relevanz, \u00fcber die richtige Perspektive und vermeintliche Komplizenschaft mit den Protagonisten. 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