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„Zugänge sind spielentscheidend“

Jonas Heldt war zum ersten Mal zu Gast bei der doku.klasse und stellte seinen Rohschnitt Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen (AT) vor. Mit im Gepäck: zwei seiner vorherigen Dokumentarfilme Station/Pathologie (2013) und Hinterwelten (2014).

„Das Herz des Materials“

Gleich zu Beginn erklärt Rosa Hannah Ziegler: „Wir haben schon im Oktober gedreht“. Für ihr aktuelles Projekt „If you love me“ (AT) erhofft sie sich nun aus der doku.klasse Input für die Postproduktion mitnehmen zu können. Dadurch verändert sich der Fokus für das Treffen; weg von Möglichkeiten was gedreht werden kann und hin zu einem Umgehen mit dem „was da ist“.

Enchanté und Hello again: Die StipendiatInnen der doku.klasse 2019

Voller Vorfreude begrüßen wir die neuen StipendiatInnen des sechsten Jahrgangs der doku.klasse! Jonas Heldt und Rosa Hannah Ziegler konnten mit ihren Stoffen besonders überzeugen. Rosa Hannah Ziegler dreht in der doku.klasse eine Ehrenrunde. Schon 2016 nahm sie mit „Du warst mein Leben“ an dem Projekt teil. Dieses Jahr präsentiert sie ihre Filmidee zu „If you love me” (AT). Neu dabei ist Jonas Heldt, der sein Projekt „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“ (AT) vorstellen wird. Während der Workshops in Duisburg geben die FilmemacherInnen einen Einblick in ihre künstlerische Arbeit und haben die Möglichkeit ihre Stoffe mit einem jungen Publikum zu diskutieren.   Die Auswahl für das StipendiatInnenprogramm trafen die an der doku.klasse beteiligten Partner – unabhängig von den redaktionellen Entscheidungen über eine Realisierung der Projekte für eine TV- oder Hörfunkauswertung. Zusammen mit Rosa Hannah Ziegler findet ein doku.klasse Workshop erstmals während des doxs! Festivals (4.-10.11.) statt. Auf Jonas Heldt freuen wir uns Ende November.

Das grenzenlose Ich

Die doku.klasse öffnete während des doxs!-Festivals wieder die Türen ihres Ateliers. Mit Anja und Serjoscha und Mein letztes Video wurden zwei Filme gezeigt, die im Rahmen der aktuellen 3sat-Reihe „Ab 18!“ entstanden sind. Sie erzählen von Strategien der Selbstverwirklichung, zwischen denen Welten liegen.

Larger than life

„Das ist eine sehr, sehr starke Geschichte“, so das erste Feedback der doku.klasse zum Treatment von Joakim Demmer und Verena Kuri, „Die Tochter von …“. Eine junge Frau, deren Mutter von Menschenhändlern entführt wurde, als sie noch ein Kleinkind war. Und eine Großmutter, die in ihrem beharrlichen Kampf um Aufklärung kriminelle Netzwerke zu Fall brachte und zur Ikone der argentinischen Frauenrechtsbewegung wurde.

„Das war direkt so: Yo! Faust aufs Auge.“

Die doku.klasse zeigt sich beeindruckt von Katharina Pethkes Exposé „Dazwischen Elsa“ (AT). Das Gefühl, das der Text beschreibt, kennen viele in der Gruppe: Erwartungen prasseln auf einen ein, die Anforderung, etwas zu leisten und sich gleichzeitig selbst zu verwirklichen – Spaß machen soll das alles ja auch noch! Kein Wunder, dass dieser Druck bei der 20-jährigen Protagonistin Elsa zum Stillstand führt.

Gib mir fünf!

Die doku.klasse feiert Jubiläum. Ein Hoch auf die StipendiatInnen des fünften Jahrgangs:  Katharina Pethke, Christoph Rohrscheidt, Joakim Demmer und Verena Kuri Gleich zwei Regie-Duos konnten in der diesjährigen Ausgabe der doku.klasse mit ihren Stoffen überzeugen: Dazwischen Elsa (AT) sowie Die Tochter von… werden ab Oktober im Rahmen von Workshops mit Jugendlichen in Duisburg diskutiert. Der gegenseitige Austausch bietet den FilmemacherInnen die Chance, sich unmittelbar mit den Sehgewohnheiten junger Publika auseinanderzusetzen. Die Jugendlichen wiederum sind am künstlerischen Prozess beteiligt und erfahren aus erster Hand, wie ein Filmprojekt geplant und durchgeführt wird.

Die doku.klasse 2018 – Hunger auf Mehr

Die Ferienzeit neigt sich dem Ende zu – für die doku.klasse kein Grund zur Traurigkeit. Im Gegenteil: Frisch gestärkt aus der Sommerpause zurück haben sich sieben TeilnehmerInnen intensiv mit einer Shortlist der diesjährigen Bewerbungen beschäftigt. Wieder fiel die Entscheidung – trotz ausreichender Nervennahrung – nicht leicht. Unsere Praktikantin Linda hat den Auswahlprozess schriftlich festgehalten.

Wir halten die Augen offen!

Aus vier doku.klasse-Jahrgängen sind bisher sechs Filme hervorgegangen, zwei befinden sich derzeit in Produktion. Auch dieses Jahr warten wir gespannt auf neue Stoffe, die unseren dokumentarischen Blick schärfen und zum Erkenntnisaustausch anregen. In Kooperation mit ZDF/3sat, Deutschlandfunk Kultur, der Grimme-Akademie und der FSF Berlin schreibt doxs! wieder ein Stipendiatenprogramm aus, das DokumentaristInnen dazu einlädt, ihre Projektideen gemeinsam mit jungen Menschen zu diskutieren. Bewerben können sich alle FilmemacherInnen, die sich an der aktuellen „Ab 18!“-Ausschreibung der Filmredaktion 3sat beteiligen. Anmeldeschluss ist der 1. Juni 2018. Nähere Infos zur Bewerbung gibt es hier. Wir freuen uns auf spannende Stoffvorschläge!

Ein Zimmer für Zwei

Beim diesjährigen doxs!-Festival liefen gleich drei Filme, deren Stoffe im vergangenen Jahr in der doku.klasse diskutiert wurden. Den Schlusspunkt bildete die Festivalpremiere von „Du warst mein Leben“ von Rosa Hannah Ziegler, einem dokumentarischen Kammerstück über eine spannungsreiche Mutter-Tochter-Beziehung. Die Intensität des Gezeigten ließ niemanden kalt.