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„Beim Hörstück nehme ich das Publikum mehr mit“

Johanna Bentz hat im Rahmen der Kooperation zwischen der doku.klasse und Deutschlandfunk Kultur eine Hörstückfassung ihres Films Bella Palanka realisiert. Darin porträtiert sie den 22-jährigen Emrah, der in dem serbischen Dorf Bela Palanka in einem Auffanglager für abgeschobene Straftäter aus Deutschland und Österreich lebt. Im Interview spricht die Regisseurin über die Unterschiede zwischen Film und Hörstück und die Freiheit, zwischen den Medien zu wandern.

Szenen einer Nähe

Am 13. April 2018 wird in Marl die 3sat-Auftragsproduktion „Du warst mein Leben“ (DE 2017) von Rosa Hannah Ziegler mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Wir gratulieren der doku.klasse-Stipendiatin herzlich! Und empfehlen die Filmkritik von unserem ehemaligen Praktikanten Marlon sowie das Radiofeature zum Film: „Was sagt mir Eleonore?“, nachzuhören beim Deutschlandfunk Kultur. 

„Es ist total spannend, nur zuzuhören“

Rosa Hannah Ziegler hat im Rahmen der Kooperation zwischen der doku.klasse und Deutschlandfunk Kultur eine Hörstückfassung ihres Films „Du warst mein Leben“ realisiert. Entstanden ist eine intensive Hör-Reise der beiden Protagonistinnen Yasmin und Eleonore zueinander. Im Gespräch erzählt die Regisseurin, was sie am Tonschnitt faszinierte und warum für sie die Einschränkungen des Mediums Hörfunk teilweise eine größere Freiheit bedeuteten.

Rückblende: die Publikation zur doku.klasse 2017

Das Jahr 2017 hatte für den Dokumentarfilm einiges an Debatten zu bieten. Auch in Duisburg wurde heftig diskutiert – bei doxs! vornehmlich mit einem jungen Publikum. Nicht nur die Bilder auf der Leinwand sorgten für intensive Gespräche, sondern auch jene auf dem Papier.

„Das Thema entsteht über die Begegnung mit einem Menschen“

In seinem Dokumentarfilm ,,Freier Mensch“ und dem Hörstück „Jiyujin – Freier Mensch“ porträtiert Andreas Hartmann den 22 Jahre alten Kei, der sich gegen den Wunsch seiner Eltern für ein Leben auf den Straßen Kyotos und somit gegen die gesellschaftlichen Leistungsanforderungen entscheidet. Kei hat großes Interesse an der klassischen Musik, die den eher in sich gekehrten jungen Mann immer wieder in Traumwelten abschweifen lässt. Schnell muss er sich jedoch, aufgrund von Geldmangel, auf die harte Realität einlassen und übernimmt schlecht bezahlte Jobs. Schließlich zieht er zurück zu seiner Familie und arbeitet im Straßenbau.

„Ein Gefäß für Visionen“

Seit Oktober 2016 #funk(t) das neue Online-Medienangebot der ARD und des ZDF nun schon durch das Netz. Im Interview mit der doku.klasse verrät Programmgeschäftsführer Florian Hager, wer die sprühende Idee zum Namen hatte, was eine Zusammenarbeit mit Star-YouTubern wie LeFloid bringen kann und wer sich eigentlich die ganzen Inhalte ausdenkt.

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Kraftstoff für die doku.klasse

Nach bereits zwei realisierten Filmen und einem in Produktion befindlichem Projekt suchen wir für die dritte Auflage der doku.klasse neue Stoffideen mit Gewicht und Haltung. Gemeinsam mit ZDF/3sat, der Grimme-Akademie und der FSF Berlin schreibt doxs! erneut ein Stipendiatenprogramm aus, das DokumentaristInnen dazu einlädt, ihre Projektideen gemeinsam mit jungen Erwachsenen zu diskutieren. Bewerben können sich alle FilmemacherInnen, die sich an der aktuellen Ausschreibung „Ab 18!“ der Filmredaktion 3sat beteiligen. Anmeldeschluss ist der 4. Juli 2016. Nähere Infos zur Bewerbung gibt es hier. 

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Lernen und ein bisschen Disco

Es war eine absolute Premiere: Erstmals wurde beim doxs!-Festival ein Film präsentiert, der noch im Jahr davor in der doku.klasse als Stoff diskutiert worden war. Die Spannung war groß, wie „Diego“ von Kristina Konrad den Sprung vom Treatment auf die Leinwand nehmen würde.