Alle Artikel in: Salon

doku.klasse

Kraftstoff für die doku.klasse

Nach bereits zwei realisierten Filmen und einem in Produktion befindlichem Projekt suchen wir für die dritte Auflage der doku.klasse neue Stoffideen mit Gewicht und Haltung. Gemeinsam mit ZDF/3sat, der Grimme-Akademie und der FSF Berlin schreibt doxs! erneut ein Stipendiatenprogramm aus, das DokumentaristInnen dazu einlädt, ihre Projektideen gemeinsam mit jungen Erwachsenen zu diskutieren. Bewerben können sich alle FilmemacherInnen, die sich an der aktuellen Ausschreibung „Ab 18!“ der Filmredaktion 3sat beteiligen. Anmeldeschluss ist der 4. Juli 2016. Nähere Infos zur Bewerbung gibt es hier. 

doku.klasse

Lernen und ein bisschen Disco

Es war eine absolute Premiere: Erstmals wurde beim doxs!-Festival ein Film präsentiert, der noch im Jahr davor in der doku.klasse als Stoff diskutiert worden war. Die Spannung war groß, wie „Diego“ von Kristina Konrad den Sprung vom Treatment auf die Leinwand nehmen würde.

doku.klasse

„Wichtig ist, dass die Inhalte gut sind“

Philipp Walulis ist ein Grenzgänger zwischen Fernsehen und Internet. Seine Sendung „Walulis sieht fern“, für die er 2012 einen Grimme-Preis erhielt, läuft im ARD-Spartensender EinsPlus und wird in Einzelclips über die sozialen Medien verbreitet. Im Interview spricht der 35-Jährige darüber, warum das Fernsehen auch ohne Fernsehapparat funktioniert, wie das geplante Jugendangebot von ARD und ZDF richtig gut werden könnte und was für ihn persönlich Erfolg bedeutet.

doku.klasse

Keine Klischees erzählen

Leopold Grün im Gespräch mit Kristina Konrad Leopold: Zunächst etwas zum Unterschied zwischen Idee und Film. Beim Dokumentarischen ist es ein typisches Merkmal, dass man beim Exposé nicht weiß, was einem dann tatsächlich begegnet. Ich finde interessant, dass in deinem Konzept relativ viele ethische, moralische und politische Fragen enthalten sind, die dann im Film selber nicht unmittelbar formuliert werden. Was direkte Interviews betrifft, hast du nur dieses eine längere Gespräch zur „Liebe“ im Film. Warum ist die Entscheidung so gefallen, dich mit direkten Interviews – auch zu den Fragen, die dich grundsätzlich interessieren – eher zurückzuhalten und vielmehr zu beobachten?Kristina: Ich habe Gespräche geführt, in denen es um Themen wie Ethik und Verantwortung ging. Ich habe auch angesprochen, wie er dazu steht, dass es dem größten Teil der Menschheit sehr schlecht geht und ihm doch eigentlich sehr gut. Die Entscheidung, das wegzulassen, haben wir ziemlich schnell getroffen, weil die Gespräche zum einen sehr lang waren und zum anderen bin ich da nicht richtig rangekommen. Es war nicht interessant. Es war eher ein bisschen Politikergeplauder.

doku.klasse

TV-Premiere für „Diego“ und „Auf dem Weg“

Von der doku.klasse ins Fernsehen Zwei Stoffe, die im letzten Jahr in der doku.klasse vorgestellt und zwischenzeitlich realisiert wurden, laufen in den kommenden Tagen im 3sat-Programm.In „Auf dem Weg“ begleiten Gerardo Milsztein und Insa Onken den 22-jährigen Kevin, der trotz großer Abneigung gegenüber dem System Schule versucht, sein Abitur nachzuholen. Der Film wird am Sonntag, 11.10.2015 um 23.10 Uhr auf 3sat gezeigt.

JugendlicheAusstrahlung

Jugendliche Ausstrahlung reicht nicht mehr

Mitmischen statt außen vor sein: Das wünschen sich Kinder und Jugendliche in vielen Bereichen – auch im Dokumentarfilm. Mit der doku.klasse lotet das Duisburger Festival doxs! den partizipativen Spielraum zwischen jungen Zuschauern, Filmemachern sowie Redakteuren neu aus. In einer Kölner Gesprächsrunde stellten die Initiatoren ihr Vorhaben gemeinsam mit den Projektpartnern ZDF/3sat, der Grimme-Akademie und der FSF Berlin zur Diskussion.