Gemeinsam für ein respektvolles Festival
doxs! ist ein Ort für Filme, Begegnungen, Diskussionen und neue Perspektiven. Wir möchten, dass sich alle Menschen bei unserem Festival willkommen, respektiert und sicher fühlen – unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, Religion oder sozialem Hintergrund.
Dabei wissen wir: Ein respektvoller Umgang entsteht nicht automatisch. Wir alle tragen dazu bei, wie die Atmosphäre bei doxs! ist.
Für alle, die Teil von doxs! sind
Dieser Code of Conduct gilt für alle, die an doxs! teilnehmen oder zum Festival beitragen: für Kinder und Jugendliche, Schulklassen und Lehrkräfte, Publikum, Filmschaffende, Mitarbeitende, Kooperationspartner*innen und Dienstleister*innen.
Er gilt bei unseren Veranstaltungen und Begegnungen ebenso wie in digitalen Räumen und in der Kommunikation rund um das Festival.
Miteinander
Wir begegnen einander aufmerksam und wertschätzend. Unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen sind ausdrücklich willkommen. Gleichzeitig achten wir darauf, wo persönliche Grenzen liegen.
Diskriminierende, rassistische, antisemitische, sexistische, queerfeindliche oder ableistische Äußerungen und Verhaltensweisen haben bei doxs! keinen Platz. Das gilt ebenso für Beleidigungen, Einschüchterungen, Belästigungen und körperliche oder verbale Gewalt.
Wir respektieren ein „Nein“ und achten die persönlichen Grenzen anderer. Das gilt für Gespräche und Diskussionen ebenso wie für körperliche Nähe, Fotos und private Kontakte.
Auch in Filmgesprächen und Diskussionen achten wir darauf, persönliche Erfahrungen und Meinungen respektvoll zu behandeln. Niemand muss persönliche Fragen beantworten oder private Erfahrungen teilen.
Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt
doxs! richtet sich an Kinder und Jugendliche und schafft Räume, in denen junge Menschen ihre Perspektiven einbringen können. Daraus ergibt sich eine besondere Verantwortung für alle Erwachsenen, die am Festival beteiligt sind.
Wir nehmen Kinder und Jugendliche ernst und achten besonders auf ihre persönlichen Grenzen und ihr Wohlbefinden. Erwachsene sind sich ihrer Verantwortung und möglichen Machtposition bewusst und nutzen diese nicht aus. Bestehende Abhängigkeits- und Verantwortungsverhältnisse respektieren wir. Bei Kindern und Jugendlichen stehen ihr Schutz und Wohlbefinden an erster Stelle.
Verantwortung übernehmen
Auch gut gemeinte Äußerungen oder Handlungen können verletzend sein. Wenn wir darauf aufmerksam gemacht werden, hören wir zu, nehmen die Rückmeldung ernst und sind bereit, unser Verhalten zu reflektieren und zu verändern.
Wir erwarten nicht, dass alle immer alles richtig machen. Wir erwarten aber, dass wir Verantwortung für unser Handeln übernehmen.
Wenn etwas passiert
Du hast dich bei einer Veranstaltung unwohl gefühlt, eine Grenzüberschreitung beobachtet oder selbst Diskriminierung erlebt? Dann kannst du dich an das doxs!-Team wenden.
Wir hören zu, nehmen deine Wahrnehmung ernst und besprechen gemeinsam, was du brauchst und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Du musst eine Situation nicht erst selbst einordnen oder beweisen, bevor du uns ansprichst.
Je nach Situation kann es notwendig sein, ein Gespräch zu führen, Unterstützung anzubieten, Personen voneinander zu trennen oder jemanden von einer Veranstaltung auszuschließen.
Ansprechpersonen während des Festivals
Während des Festivals gibt es feste Ansprechpersonen, an die du dich wenden kannst. Du kannst uns persönlich vor Ort oder per E-Mail erreichen.
Samina Gul / Organisationsleitung
Anonyme Kontaktaufnahme
Du kannst uns auch eine anonyme Nachricht zukommen lassen über Tellonym:
https://tellonym.me/doxs.confess/anythingu
Unser Ziel
Wir möchten mit doxs! einen Festivalraum schaffen, in dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam Filme entdecken, Fragen stellen, diskutieren und neue Perspektiven kennenlernen können.
Dazu gehört für uns auch, aufmerksam miteinander umzugehen, Grenzen zu respektieren und nicht wegzusehen, wenn andere diskriminiert oder in ihren Grenzen verletzt werden.
Danke, dass du dazu beiträgst.
