25. Jubiläum

25 Jahre doxs!

25 Festivalgeschichten aus 25 Jahren

doxs! wird 25. Ein Vierteljahrhundert voller Geschichten und Begegnungen mit jungen Menschen, auf und vor der Leinwand. Die vielen hundert Filme, die doxs! in dieser Zeit gezeigt hat, machten das Kino zu einem Ort, an dem sich die Wirklichkeit in immer anderen thematischen Facetten und in immer anderen dokumentarischen Formen entfaltete. Und an dem die jungen Zuschauer*innen und wir die Welt und uns jedes Mal besser kennengelernt haben. Unsere diesjährigen Plakate, Postkarten sowie das Programmheft und die Webseite schmücken verschiedene Zitate und Slogans, hinter denen 25 Geschichten, Anekdoten und Infos aus 25 Jahren Festivalgeschichte stecken.

Nach und nach werden sie auf dieser Seite preisgegeben. Viel Spaß beim Entdecken!

  1. Ist das hier alles echt?
  2. Der Festivalauftakt ist wie ein Raketenstart.
  3. Ganz nah dran! 
  4. Künstler sein ist keine Arbeit, sondern eine Lebensberufung.
  5. We take children’s films seriously.
  6. Jede Szene braucht noch ein bisschen Liebe.
  7. Weniger Dinos, mehr Dokus! 
  8. Jugendliche Ausstrahlung reicht nicht mehr. 
  9. Ich glaube, ich habe heute mein “Next Level” erreicht.
  10. Lassen Sie uns erzählen und nicht erziehen.  
  11. Das war schon der Film? War aber kurz.
  12. Jeder bringt sich selbst mit ins Kino.
  13. Wir könnten ja heute mal ein bisschen reden. Dann gucken wir einfach, was passiert.
  14. You can sit with us. 
  15. Mathearbeit? – Nicht gut! – Scheiß drauf, du bist in Duisburg.
  16. Das Format springt im Quadrat.
  17. Wenn Filme aufbrechen, empfiehlt sich das Kino als Reisebegleiter.
  18. Places to be.
  19. 25 Jahre doxs! alte Schachtel oder alte Socke?
  20. Das Duis in Duisburg kommt nicht von Düsen.
  21. Neue Stoffe braucht das Land.
  22. 12 o’clock, on a midweek, the cinema was full…there was such a buzz.
  23. Ein November ohne doxs! wäre möglich, aber sinnlos!
  24. You never work alone.
  25. Denken Sie an Duisburg, wenn Sie Zitronenfalter sehen.

1. Ist das hier alles echt?

Diese Frage stellt unser Publikum so oder ähnlich ziemlich oft und sie ist wirklich gut, denn darüber lässt sich lange nachdenken und diskutieren. Konkret gemeint ist das Geschehen auf der Leinwand. doxs! zeigt Dokumentarfilme. Aber was ist das eigentlich genau? Dokumentarfilme erzählen von echten Menschen, ihren Erlebnissen und den Themen, die sie beschäftigen. Unseren jüngeren Zuschauerinnen sagen wir manchmal: Das sind Filme über Menschen, die man besuchen könnte. Doch ganz so einfach ist es nicht. Manchmal kommen in einem Dokumentarfilm gar keine Menschen vor, sondern zum Beispiel Tiere. Manchmal sehen wir animierte Bilder und hören dazu die Stimmen realer Personen. Szenen können getanzt oder von Schauspielerinnen nachgestellt werden. Durch all diese gestalterischen Möglichkeiten findet jeder Film seine eigene Form. Aber ist dann wirklich alles echt? Auch bei einem Dokumentarfilm werden Absprachen getroffen, Interviews geführt, Grenzen gesetzt und viele Stunden Rohmaterial ausgewählt und bearbeitet. Einen Dokumentarfilm zu machen, verlangt deshalb von den Filmschaffenden und den Menschen vor der Kamera besonders viel Kommunikation, Sensibilität und Vertrauen. In unseren Filmgesprächen können wir genauer nachfragen: Wie ist der Film entstanden? Welche Entscheidungen wurden getroffen? Und wie geht es den Menschen aus dem Film heute? Was uns daran besonders gefällt: Dokumentarfilme knüpfen an die Lebensrealitäten junger Menschen an. Auch über dich könnte jemand einen Dokumentarfilm drehen. Deshalb ist es uns wichtig, dass sich viele unterschiedliche Menschen, Erfahrungen und Perspektiven in unserem Programm wiederfinden. Schließlich ist auch die Wirklichkeit vielfältig.

3. Ganz nah dran!

So lautete der Slogan der ersten Ausgabe von doxs! im Jahr 2002. Ins Leben gerufen wurde das Festival von Gudrun Sommer, unterstützt von Margarete Fuchs – damals noch als Kinderkino der Duisburger Filmwoche. Damit gilt doxs! als das älteste Dokumentarfilmfestival für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Die Filmauswahl war noch kleiner, doch schon damals ging es darum, qualitativ hochwertige Dokumentarfilme für ein junges Publikum zu zeigen und in moderierten Filmgesprächen miteinander in den Dialog zu kommen.

Simone Scheidler mit Poster "Ganz nah dran"

Den Titel des Programmhefts zierten damals die Maskottchen Kamillo & Ton-I. Auf dem Foto sehen wir Simone Scheidler, die damals für das Programm zuständig war. Und was gab es außerdem? Eine Kinderdisco! Diese Idee greifen wir zum Jubiläum wieder auf: Am Festivalsamstag wird im Anschluss an das Familienprogramm im Stapeltor getanzt. Auch heute könnte das Motto kaum besser passen: Ganz nah dran! Das gilt für die Dokumentarfilme, die von den Lebenswelten junger Menschen erzählen und für das Festival mit seinen vielfältigen Angeboten, bei denen Filme gemeinsam entdeckt, besprochen und erlebt werden.

6. Jede Szene braucht noch ein bisschen Liebe.

Was Kilian Helmbrecht hier so liebevoll beschreibt, ist der Entstehungsprozess eines Dokumentarfilms. Kilian war bereits zweimal Stipendiat unserer DocuMasterclass, zuletzt 2022 mit seinem Filmprojekt Großstadt Odysseus. In der DocuMasterclass dreht sich alles um die Entwicklung neuer Filmideen. Filmschaffende treffen auf junge Teilnehmende aus Duisburg und besprechen ihre Projekte mit ihnen. Meist begleiten wir die Entstehung eines Films über zwei Jahre hinweg und kommen an drei entscheidenden Stationen zusammen: zuerst mit der Filmidee auf dem Papier, dem sogenannten Treatment, später bei einer Sichtung des Rohschnitts und schließlich zur Vorführung des fertigen Films im vollen Kinosaal. Bei jedem Treffen wird gemeinsam über den aktuellen Stand des Projekts gesprochen. Besonders spannend ist die Rohschnittsichtung. Dann haben die Filmschaffenden meist ziemlich viele Fragen an die jungen Teilnehmenden: Was funktioniert schon? Was ist noch unklar? Welche Szenen bleiben im Kopf? Kilians Film erzählt von einem jungen Mann, der in Berlin auf der schier unmöglichen Suche nach einer passenden Wohnung ist. Der Stoff kam bei den jungen Teilnehmenden sehr gut an und bot viele Identifikationsmomente. Dennoch ist der Film noch nicht fertig. Es wird noch an der Reihenfolge gefeilt, Szenen verändern sich in der Länge und Musik ausgewählt. Kurz gesagt: der letzte Feinschliff. Oder, wie Kilian es viel schöner auf den Punkt brachte: „Jede Szene braucht noch ein bisschen Liebe.“ Den vollständigen Bericht über den Workshop mit Kilian sowie Informationen zum Projekt und zur Bewerbung findet ihr hier.

9. Ich glaube, ich habe heute mein “Next Level” erreicht.

So selbstbewusst fasste Jugendjurymitglied Hiba Hajjioui ihren Auftritt direkt nach der Preisverleihung zusammen. Die wird bei doxs! jedes Jahr von unserer Jugendjury moderiert und mitgestaltet. Bis zu zwölf Schülerinnen aus Duisburg und der Region stellen sich dieser besonderen Aufgabe. Gemeinsam entscheiden sie über den Gewinnerfilm der GROSSEN KLAPPE und vergeben 5.000 Euro an die Regie. Gestiftet wird der Preis für den besten politischen Dokumentarfilm von der Bundeszentrale für politische Bildung. Bis dahin gibt es einiges zu tun: An mehreren Wochenenden schaut die Jury alle nominierten Filme und diskutiert intensiv darüber. Wie erzählt der Film sein Thema? Welche Bilder bleiben im Kopf? Und warum ist er für uns heute wichtig? Die Kriterien werden jedes Jahr gemeinsam neu ausgelotet. Bei bis zu zwölf Filmen zu einer Entscheidung zu kommen, ist nämlich gar nicht so einfach. Ist der Gewinnerfilm gefunden, schreibt die Jury ihre Begründung und kann zusätzlich eine lobende Erwähnung vergeben. Danach beginnt die Planung der Preisverleihung. Förderpartnerinnen und Filmschaffende werden auf der Bühne interviewt, die nominierten Filme vorgestellt und schließlich wird verkündet, wer gewonnen hat. Nach dem Film führt die Jury außerdem das Filmgespräch. Ein intensives Moderationstraining hilft allen dabei, sich gut auf ihren großen Auftritt vorzubereiten. Zusätzlich produziert die Jury Inhalte für Social Media und kuratiert ein eigenes Filmprogramm für das Freizeitprogramm im Stapeltor. Ein Höhepunkt ist für viele das Treffen mit den Filmemacher*innen nach der Preisverleihung. Bei einem Kakao können sich Jury und Filmschaffende kennenlernen und miteinander austauschen. Ganz schön viel zu tun! Wir sind allen Jurys sehr dankbar für ihr Engagement. Und für manche ist nach der Jugendjury noch lange nicht Schluss. Sie wirken später bei der DocuMasterclass mit, machen ein Praktikum beim Festival, werden Teil des Programmbeirats oder beteiligen sich an weiteren Projekten. Es ist schön zu sehen, wie sich die Jurymitglieder den Aufgaben stellen, gemeinsam Entscheidungen treffen und dabei über sich hinauswachsen. Next Level eben.

12. Jeder bringt sich selbst mit ins Kino.

Wenn wir ins Kino gehen, sehen wir niemals alle genau dasselbe. Jede Person bringt eigene Erfahrungen, Sehgewohnheiten, Vorlieben und auch die aktuelle Stimmung mit. Deshalb entsteht beim Filmschauen viel mehr als ein einfaches Urteil, wie gut oder schlecht. Und genau das macht die Filmgespräche so spannend: Hier ist Raum für unterschiedliche Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle. Was einer Person gefällt, muss nicht allen gefallen und das ist auch gut so. Das gilt übrigens schon bei der Auswahl unserer Festivalfilme. Unser Beirat schaut sich viele mögliche Filme an und bespricht sie gemeinsam. Dabei gehen die Meinungen schon mal weit auseinander und es wird leidenschaftlich diskutiert. Wenn das jemand beurteilen kann, dann Aycha Riffi, von der auch dieses Zitat stammt. Sie ist Mitglied unseres Beirats und moderiert, neben vielem anderen, seit 2002 jedes Jahr Filmvorstellungen bei doxs!. Damit feiert auch sie ihre 25. Festivalausgabe. Danke, Aycha! Wir hoffen, dass du dich noch viele weitere Jahre zu uns mit ins Kino bringst.

20. Das Duis in Duisburg kommt nicht von Düsen.

Diesen Funfact über unsere Festivalstadt hat sich Konrad Neiße 2024 besonders gut gemerkt. In dem Jahr war er bei doxs! für die Gäste- und Jurybetreuung zuständig. Nach einer Stadtführung fasste er seine wichtigste Erkenntnis im Festivalmitschnitt so zusammen: „Das Duis in Duisburg kommt nicht von Düsen, sondern ist ein altdeutsches Wort für swamp. Duisburg heißt auf Englisch also einfach swampy castle.“ Für viele internationale Filmemacherinnen ist die Einladung zu doxs! zugleich der erste Besuch in Duisburg, manchmal sogar in Deutschland. Wir möchten gute Gastgeber*innen sein und dafür sorgen, dass sich alle bei uns wohlfühlen und möglichst viele Eindrücke mit nach Hause nehmen. Neben den Filmvorstellungen und Gesprächen mit dem Publikum gehören deshalb auch gemeinsame Essen und Führungen durch Duisburg zum Festival. Dabei lernen sich die Gäste untereinander kennen, tauschen sich aus und knüpfen neue Kontakte. Ein besonders beliebtes Ziel ist der Landschaftspark. Dort kann man sich nicht nur davon überzeugen, dass es im Ruhrgebiet die beste Currysauce gibt. Auch die alte Industriearchitektur begeistert viele unserer Gäste: Sie sieht ziemlich filmreif aus und war tatsächlich schon in zahlreichen Filmen zu sehen. Ein großer Dank gilt unseren Partner*innen vor Ort, vor allem Duisburg Kontor mit dem Stadtmarketing und dem Landschaftspark, die diese Führungen möglich machen. Und ganz nebenbei lernen auch wir jedes Jahr etwas Neues über unsere Stadt!

22. 12 o’clock, on a midweek, the cinema was full…there was such a buzz.

Was hier beschrieben wird, ist die besondere Atmosphäre im Kinosaal, wenn endlich alle Elemente für die Vorstellung zusammenkommen. Der Film, ein voller Kinosaal, ein gespanntes Publikum, die Moderation, das Festivalteam und internationale Filmgäste. Der Satz stammt von Richard Misek, dem Gewinner der GROSSEN KLAPPE 2023 für seinen Film “A History Of The World According To Getty Images”. Für den Filmemacher aus Großbritannien war es nicht nur der erste Besuch bei doxs! und in Duisburg, sondern auch die erste Einladung eines Kinder- und Jugendfestivals. Damit ist er nicht allein. Zahlreiche Filme, die auf unserem Festival gezeigt werden, wurden nicht speziell für ein junges Publikum gemacht. Für viele Filmemacher*innen ist bei doxs! also das erste Screening vor Schüler*innen. Das kann selbst Q&A-Profis ins Schwitzen bringen, besonders, wenn ihr Film im ersten Slot läuft. Dann beginnt die Vorstellung nämlich schon um acht Uhr morgens. Doch die Rückmeldungen zu den Filmgesprächen sind immer wieder begeistert. Die Filmschaffenden erzählen von neuen und überraschenden Fragen, von ehrlichem Lob und ebenso direkter Kritik – und eben von dieser ganz besonderen Stimmung im Saal.

Das vollständige Interview mit Richard Misek und Marlon Miketta findet ihr hier.

23. Ein November ohne doxs! wäre möglich, aber sinnlos!

Portrait Julia Niessen

Damit hat Julia Niessen völlig recht! Von 2012 bis 2018 war sie für die Organisation des Festivals zuständig. 2021 wählte sie einen Film für das Best-of-Programm aus. Für unsere Gäste von nah und fern heißt es Anfang November jedes Jahr: auf nach Duisburg! Denn doxs! findet jedes Jahr gemeinsam mit der Duisburger Filmwoche in der ersten vollen Novemberwoche statt. Ein fester Zeitraum ist wichtig, denn er erleichtert viele Kooperationen, macht das Festival in der Stadt sichtbar und hilft dabei, Überschneidungen mit anderen Festivals und Kulturveranstaltungen möglichst zu vermeiden. Im November wird es zwar früh dunkel, doch die bunten Festivalplakate strahlen in der Stadt. Außerdem ist Regenwetter das beste Kinowetter. 2023 besuchte Julia das Festival wieder als ECFA Doc Award Jurymitglied mit ihrer Familie. So ganz ohne doxs! geht es eben doch nicht. Zumindest nicht im November.

24. You never work alone.

Festivalarbeit ist Teamarbeit. Wir verlassen uns aufeinander, und jede Person trägt ihren Teil zum großen Ganzen bei. Besonders intensiv wird die Zusammenarbeit während der Festivalwoche. Dann kommen auch all diejenigen nach Duisburg, die über das Jahr hinweg an anderen Orten für doxs! arbeiten. Manche begleiten uns für ein einzelnes Projekt, andere bleiben viele Jahre. Zu unserem 20. Jubiläum haben wir 2021 unter dem Motto „You never work alone“ die Namen aller aktuellen und ehemaligen doxs!-Mitarbeitenden gesammelt. Fünf Jahre später sind einige hinzugekommen – höchste Zeit also für ein Update. Wer dort nicht gelistet ist, sind die vielen Mitarbeiter*innen der VHS Duisburg und der jeweiligen Standorte. Ein herzliches Dankeschön an diese und:

Alejandro Bachmann ⋅ Alexander Scholz ⋅ Alexandra Hümbs ⋅ Alexandra Steinert ⋅ Alissa Larkamp ⋅ Andrea Cheie-Berwanger ⋅ Andreas Brinke ⋅ Andreas Erhard Meier ⋅ Angela Matianis ⋅ Angelina Beichelt ⋅ Ann Kathrin Thöle ⋅ Anna Wahle ⋅ Anne Fiehn ⋅ Annika Ebert ⋅ Antje Knapp ⋅ Aycha Riffi ⋅ Barbara Fischer-Rittmeyer ⋅ Barbara Loest ⋅ Barbara Pichler ⋅ Bashar Almurabea ⋅ Bastian Wartberg ⋅ Behrooz Karamizade ⋅ Bengisu Yüksel ⋅ Bernd Sahling ⋅ Bettina Braun ⋅ Bettina Cohnen ⋅ Beyit Aydogdu ⋅ Birgit Finger ⋅ Bjorn Hickmann ⋅ Bozena Leschczyk ⋅ Brigitte Zeitlmann ⋅ Camilla Böttinger ⋅ Carla Steves ⋅ Caro Lutz ⋅ Caroline Villis ⋅ Carsten Siehl ⋅ Cathrin Ernst ⋅ Ceyda Celikdemir ⋅ Christian Fremder ⋅ Christian Koch ⋅ Christian Scholz ⋅ Christian Kosfeld ⋅ Christian Lailach ⋅ Christian Meister(†) ⋅ Christian Stewen ⋅ Christiane Tefert ⋅ Christine Sbaschnigg ⋅ Claudia Ziegenfuss ⋅ Daniel Hermsdorf ⋅ Dirk Fleiter ⋅ Dirk Hausmann ⋅ Dirk Rose ⋅ Dirk Uhlig ⋅ Ela Görgülü ⋅ Erika Wickel ⋅ Esther Buss ⋅ Eva Königshofen ⋅ Eva Maria Schneider-Reuter ⋅ Finia Thiele ⋅ Finn Schenkin ⋅ Franziska Merlo ⋅ Frédéric Jaeger ⋅ Gert Hermans ⋅ Gudrun Kanacher ⋅ Gudrun Sommer ⋅ Guillaime-Martin Ratté ⋅ Henrik Lietmann ⋅ Herbert Fell ⋅ Herman Hanenberg ⋅ Houda Ben Said ⋅ Ina Bunge ⋅ Inga Meckel ⋅ Ingo Eulen ⋅ Iris Heckmann ⋅ Jan Galka ⋅ Jan Künemund ⋅ Jana Wiechers ⋅ Jana Wolff ⋅ Janine Rosen ⋅ Jasmin Kreilos ⋅ Jens Lindackers ⋅ Jens Schulte ⋅ Jessica Manstetten ⋅ Jette Evers ⋅ Jihad Azahrai ⋅ Jörg Haassengier ⋅ Jos Rittenauer ⋅ Judith Funke ⋅ Judith Nieveler ⋅ Julia Niessen ⋅ Julia Praschma ⋅ Jürgen Brügger ⋅ Justus Hilgering ⋅ Jutta Doberstein ⋅ Kathi Kaiser ⋅ Kevin Steinkopf ⋅ Klaus-Dieter Felsmann ⋅ Konrad Neisse ⋅ Larissa Braunöhler ⋅ Lars Klostermann ⋅ Laura Zimmermann ⋅ Lena Berk ⋅ Lena Tuitjer ⋅ Leonie Bieger ⋅ Leonie Kuller ⋅ Leonie Schlüter ⋅ Leopold Grün ⋅ Linda Teutrine ⋅ Lisa Rölleke ⋅ Luca Stradmann ⋅ Magarete Fuchs ⋅ Marco Wilms ⋅ Maria Knaub ⋅ Marion Hecker ⋅ Martha Leidorf ⋅ Mark Oliver Schröder ⋅ Mark Stöhr ⋅ Markus Schneider ⋅ Malik Makhlouf ⋅ Malte Petermann ⋅ Marlon Miketta ⋅ Martin Heilmann ⋅ Max Neumann ⋅ Melika Gothe ⋅ Melisa Atalay ⋅ Michael Steinert ⋅ Mirjam Baumert ⋅ Monika Hörr ⋅ Nadine Veith ⋅ Natalie Wölfel ⋅ Natascha Frankenberg ⋅ Nathalie Frank ⋅ Niklas Kammermeier ⋅ Nils Fröhlich ⋅ Nils Verhoeven ⋅ Nina Kaiser ⋅ Nina Selig ⋅ Oliver Baumgarten ⋅ Özcan Süzer ⋅ Özden Aygul ⋅ Paula Stübs (†) ⋅ Petra L. Schmitz ⋅ Petra Rockenfeller ⋅ Pia Nelles ⋅ René Schwenk ⋅ Rita Gross (†) ⋅ Rolf Breuer (†) ⋅ Roman Fasching ⋅ Sabine Bellert ⋅ Sabine Pekasch ⋅ Samina Gul ⋅ Sarah Grimberg ⋅ Sascha Kräme ⋅ Sebastian Stüven-Moska ⋅ Sibel Kaya-Yesiyayla ⋅ Silke Schönfeld ⋅ Simon Bierwald ⋅ Simone Scheidler ⋅ Sina Musche ⋅ Sina Wellge ⋅ Sofie Mörchen ⋅ Sonja Baumhauer ⋅ Stefan Claudius ⋅ Stefan Schröer ⋅ Stefanie Schlüter ⋅ Stephanie Lang-Kral ⋅ Susanne Meier ⋅ Sven Ilgner ⋅ Sven Neidig ⋅ Tanja Schwenk ⋅ Tanja Tlatlik ⋅ Tanja Zappavigna ⋅ Theda Kluth ⋅ Thomas Schostok ⋅ Tobias Diekmann ⋅ Tobias Lelgemann ⋅ Tom Hafner ⋅ Uwe Ahlgrimm ⋅ Verena Lodwig ⋅ Verena Uppenkamp ⋅ Victoria Brüker ⋅ Volker Köster ⋅ Volko Kamensky ⋅ Werner Ruzicka ⋅ Zauri Matikashvili