Idee

Wir geben Stoff #
Die Klasse zum Lebensgefühl „Ab 18“

„Die doku.klasse ist das Tor zu einer mir mittlerweile unbekannteren Welt: Empfindungen, Denk- und Sichtweisen junger Erwachsener – um so wichtiger ist dieser Austausch mit ihnen. Ihre Perspektiven, Wünsche und Anregungen sind für mich und das Projekt essentiell.“
(Pantea Lachin)

Zum vierten Mal begleitet doxs! 2017 die 3sat-Ausschreibung „Ab 18!“ mit einem Stipendiatenprogramm für FilmemacherInnen: der doku.klasse. In ihr haben DokumentaristInnen die Gelegenheit, mit Jugendlichen in einen kreativen Dialog über ihre Projekte zu treten, unmittelbar und von beidseitigem Nutzen.

Die Klasse mit der Lizenz zum Mitreden

Anhand von Exposés tauschen sich das potentielle Publikum und die kreativen Macher aus – noch vor Drehbeginn und Realisation der Filme. Für die StipendiatInnen eine Chance, die Themen und Sehgewohnheiten junger Zuschauer besser kennenzulernen und neue Potentiale in ihren Treatments zu entdecken. Die jungendlichen TeilnehmerInnen wiederum sind direkt am künstlerischen Prozess beteiligt und erfahren aus erster Hand, wie filmisches Arbeiten funktioniert.

Zwei Stoffe im Fokus

„Die Perspektive von Außenstehenden kann einen gedanklich weiterbringen, eine andere Sicht ermöglichen.“
(Rosa Hannah Ziegler)

Für den vierten Jahrgang der doku.klasse wurden aus zahlreichen Einreichungen zwei Projektideen ausgewählt: „(un-)gleiche Freunde“ von Pantea Lachin und  „Mein letztes Video“ von Gerd Breiter und Andreas Bolm. Zur Bewerbung eingeladen waren alle FilmemacherInnen, die sich an der ZDF/3sat-Ausschreibung „Ab 18!“ mit Exposés beteiligt haben. In dieser Reihe stellt 3sat, mittlerweile in der sechsten Staffel, Produktionen über sehr unterschiedliche Lebensentwürfe junger Erwachsener vor.

Atelier des anderen dokumentarischen Fernsehens

Die doku.klasse ist eine Kooperation von doxs! mit ZDF/3sat, Deutschlandfunk Kultur, der Grimme-Akademie und der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). Sie wird realisiert im Rahmen von dok you, einer Initiative zur Förderung der Rezeption und Produktion des Dokumentarfilms für Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, durch Teilhabe und kreativen Dialog junges Publikum für dokumentarische Formen zu gewinnen. Eine Schule des Sehens, die Heranwachsende dazu einlädt, Ästhetiken und Erzählformen abseits des medialen Mainstreams kennen und verstehen zu lernen.