Alle Artikel in: Kritik der reinen Vernunft

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Ohne Worte

Eine Filmkritik von Matthias Pytlik zu Kristina Konrads Dokumentarfilm „Diego“ – entstanden in der 3sat-Reihe “Ab 18!” Der Dokumentarfilm „Diego“ von Kristina Konrad entstand 2015 im Rahmen der 3sat-Reihe „Ab 18!“. Zu Beginn sehen wir den gleichnamigen Protagonisten durch die malerische Kulisse Oxfords streifen, auf dem Weg in sein Studentenappartement. Untermalt wird dies von einer nahezu träumerischen Musik. In seinem Appartement angekommen, wird der Zuschauer in das alltägliche Leben eines Oxfordstudenten eingeführt. Dass der Alltag dort nicht Party, sondern harte Arbeit und viel Lernen bedeutet, wird dem Rezipienten schnell bewusst. Zumal Diego nebenbei mit Freunden und Kommilitonen an einer Photosharing-App arbeitet, die kurz vor der Veröffentlichung steht.

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Die perfekte Aufnahme

Eine Filmkritik von Ajla Kavaz zu Kristina Konrads Dokumentarfilm „Diego“ – entstanden in der 3sat-Reihe “Ab 18!” Der Dokumentarfilm „Diego“ aus der 3sat-Reihe „Ab 18!“ lässt den Zuschauer am Alltag des gleichnamigen Protagonisten teilhaben. Wir begleiten Diego bei seinem Studium an der University of Oxford, dem Treffen mit Freunden, Sporteinheiten und Zeit mit der Familie. Des Weiteren arbeitet er an einer App mit der man Fotos hochladen und teilen kann.

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Zwischen grausig und schön

Eine Filmkritik von Bengisu Yüksel zu Kristina Konrads Dokumentarfilm „Diego“ – entstanden in der 3sat-Reihe “Ab 18!” Im gleichnamigen Dokumentarfilm begleiten Filmemacherin Kristina Konrad und ihr Team den kurz vor seinen Abschlussprüfungen an der renommierten Oxford-Universität stehenden Diego. Neben seinem enormen studiumsbedingten Arbeitspensum sieht man, wie Diego nebenbei noch eine App entwickelt, sich mit Freunden trifft, Sport und Musik macht. Schauplätze sind meist sein Studentenzimmer und Elternhaus, oder die jeweils passende Umgebung: eine englische Innenstadt, die Universität, das Fitnessstudio und Nachtclubs sowie das elterliche Esszimmer und winterliche Landschaften. 

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„Spielen und glücklich sein“

Eine Kritik von Delia West zu Irene von Albertis Dokumentarfilm „Hassans Films“ – entstanden in der 3sat-Reihe „Ab 18!“ Hassan ist 25 Jahre alt.  Mit circa drei Jahren ist er aus dem Libanon nach Berlin-Neukölln gekommen. Einen Schulabschluss hat er nicht. Stattdessen wurde er für die Schauspielerei entdeckt und spielt neben dem Theater auch in einigen Spielfilmen mit. Mit seinen Rollen als Krimineller oder Drogendealer kann Hassan sich nicht identifizieren. Er will Menschen darstellen und keine Klischees bedienen.

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„Der Kleine muss den Großen füttern“

Eine Filmkritik von Delia West zu Shaheen Dill-Riazs Dokumentarfilm „Der Vorführer“ – entstanden in der 3sat-Reihe „Fremde Kinder“ Erzählt wird die Geschichte von dem 8-jährigen Rakib aus Bangladesh. Weil sein älterer Bruder nicht arbeiten geht, sondern lieber mit Freunden unterwegs ist, schuftet Rakib abends im örtlichen Kino seines Onkels als Filmvorführer.

Was wir zurücklassen

Eine Filmkritik von Delia West zu Bettina Timms Dokumentarfilm  „Jocko 23“ – entstanden in der 3sat-Reihe “Ab 18!“ Der Titel ist unspektakulär. Schnell wird deutlich, dass es in diesem Film nicht um Diskotheken, Partys und Sauferei geht, sondern um einen jungen Mann, der im Osten Deutschlands in einer verlassenen Stadt nahe der polnischen Grenze lebt. 

10 Wochen Sommer

Fern und doch so nah

Eine Filmkritik von Matthias Pytlik zu Peter Gölthenboths und Anna Piltz’ Dokumentarfilm „10 Wochen Sommer“ – entstanden in der 3sat-Reihe “Ab 18!” „10 Wochen Sommer“ ist ein semi-dokumentarischer Film von Peter Göltenboth und Anna Piltz. Er entstand im Rahmen eines gemeinsamen Projekts, im Zuge dessen die beiden Regisseure im Sommer 2010 zehn kleine Kameras an Jugendliche aus Berlin verteilt haben, mit denen diese ihren Alltag dokumentieren sollten. Am Ende blieben Helene Bukowski, Jorinde Sturm, Tatjana Schulte und Isabella Braband übrig, die ihr Leben über die Jahre aufgezeichnet haben.

10 Wochen Sommer

Perfekt unperfekt

Eine Filmkritik von Laura Gebecke zu Peter Gölthenboths und Anna Piltz‘ Dokumentarfilm „10 Wochen Sommer“ – entstanden in der 3sat-Reihe „Ab 18!“ Der Dokumentarfilm „10 Wochen Sommer“ hat mich durch seine realistische Darstellung, die gefühlvollen Monologe und die dazu passend unterlegte Musik beeindruckt.

10 Wochen

Immer auf Achse

Eine Filmkritik von Delia West zu Peter Göltenboths und Anna Piltz’ Dokumentarfilm „10 Wochen Sommer“ – entstanden in der 3sat-Reihe “Ab 18!“ Vier Berliner Szene Girls zeigen uns ihren Sommer. In der Freizeit sonnen sie sich auf Häuserdächern, liegen im Park, machen Party in Clubs. Und dann und wann testen sie ihre Grenzen aus.

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Äußerst schlecht gelegen

Wir befinden uns in Köln. Köln, Stadt der Medien, Stadt des Fernsehens. Naheliegend also, dass das Symposium zum Thema Dokumentarfilm für Kinder und Jugendliche hier stattfinden würde. Vertreter des Jugend- und Kinderdokumentarfilms, politische Instanzen, Journalisten, Festivalleiter und Interessierte (so wie ich) warten im Foyer, bei Kaffee und Kuchen auf den Beginn des europäischen Symposiums, das von der Dokumentarfilminitiative (kurz dfi) veranstaltet wird.