Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kristina Konrad

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Keine Klischees erzählen

Leopold Grün im Gespräch mit Kristina Konrad Leopold: Zunächst etwas zum Unterschied zwischen Idee und Film. Beim Dokumentarischen ist es ein typisches Merkmal, dass man beim Exposé nicht weiß, was einem dann tatsächlich begegnet. Ich finde interessant, dass in deinem Konzept relativ viele ethische, moralische und politische Fragen enthalten sind, die dann im Film selber nicht unmittelbar formuliert werden. Was direkte Interviews betrifft, hast du nur dieses eine längere Gespräch zur „Liebe“ im Film. Warum ist die Entscheidung so gefallen, dich mit direkten Interviews – auch zu den Fragen, die dich grundsätzlich interessieren – eher zurückzuhalten und vielmehr zu beobachten?Kristina: Ich habe Gespräche geführt, in denen es um Themen wie Ethik und Verantwortung ging. Ich habe auch angesprochen, wie er dazu steht, dass es dem größten Teil der Menschheit sehr schlecht geht und ihm doch eigentlich sehr gut. Die Entscheidung, das wegzulassen, haben wir ziemlich schnell getroffen, weil die Gespräche zum einen sehr lang waren und zum anderen bin ich da nicht richtig rangekommen. Es war nicht interessant. Es war eher ein bisschen Politikergeplauder.

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Ohne Worte

Eine Filmkritik von Matthias Pytlik zu Kristina Konrads Dokumentarfilm „Diego“ – entstanden in der 3sat-Reihe “Ab 18!” Der Dokumentarfilm „Diego“ von Kristina Konrad entstand 2015 im Rahmen der 3sat-Reihe „Ab 18!“. Zu Beginn sehen wir den gleichnamigen Protagonisten durch die malerische Kulisse Oxfords streifen, auf dem Weg in sein Studentenappartement. Untermalt wird dies von einer nahezu träumerischen Musik. In seinem Appartement angekommen, wird der Zuschauer in das alltägliche Leben eines Oxfordstudenten eingeführt. Dass der Alltag dort nicht Party, sondern harte Arbeit und viel Lernen bedeutet, wird dem Rezipienten schnell bewusst. Zumal Diego nebenbei mit Freunden und Kommilitonen an einer Photosharing-App arbeitet, die kurz vor der Veröffentlichung steht.

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Die perfekte Aufnahme

Eine Filmkritik von Ajla Kavaz zu Kristina Konrads Dokumentarfilm „Diego“ – entstanden in der 3sat-Reihe “Ab 18!” Der Dokumentarfilm „Diego“ aus der 3sat-Reihe „Ab 18!“ lässt den Zuschauer am Alltag des gleichnamigen Protagonisten teilhaben. Wir begleiten Diego bei seinem Studium an der University of Oxford, dem Treffen mit Freunden, Sporteinheiten und Zeit mit der Familie. Des Weiteren arbeitet er an einer App mit der man Fotos hochladen und teilen kann.

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TV-Premiere für „Diego“ und „Auf dem Weg“

Von der doku.klasse ins Fernsehen Zwei Stoffe, die im letzten Jahr in der doku.klasse vorgestellt und zwischenzeitlich realisiert wurden, laufen in den kommenden Tagen im 3sat-Programm.In „Auf dem Weg“ begleiten Gerardo Milsztein und Insa Onken den 22-jährigen Kevin, der trotz großer Abneigung gegenüber dem System Schule versucht, sein Abitur nachzuholen. Der Film wird am Sonntag, 11.10.2015 um 23.10 Uhr auf 3sat gezeigt.

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Zwischen grausig und schön

Eine Filmkritik von Bengisu Yüksel zu Kristina Konrads Dokumentarfilm „Diego“ – entstanden in der 3sat-Reihe “Ab 18!” Im gleichnamigen Dokumentarfilm begleiten Filmemacherin Kristina Konrad und ihr Team den kurz vor seinen Abschlussprüfungen an der renommierten Oxford-Universität stehenden Diego. Neben seinem enormen studiumsbedingten Arbeitspensum sieht man, wie Diego nebenbei noch eine App entwickelt, sich mit Freunden trifft, Sport und Musik macht. Schauplätze sind meist sein Studentenzimmer und Elternhaus, oder die jeweils passende Umgebung: eine englische Innenstadt, die Universität, das Fitnessstudio und Nachtclubs sowie das elterliche Esszimmer und winterliche Landschaften. 

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Gesichter sind Landschaften

Workshop zum Projekt “Diego“ (AT) von Kristina Konrad  Kristina Konrad hat schon viel von der Welt gesehen. Sie lebte lange in Nicaragua und drehte unter anderem in Uruguay und auf Kuba. Zu Beginn des Workshops zeigte sie Ausschnitte aus „Unser America“, einem Film über die sandinistische Revolution in Nicaragua damals und aus heutiger Sicht, und aus Weit weg von hier, einem Porträt über eine junge Frau in einem Armenviertel in Montevideo/Uruguay. Nun plant die gebürtige Schweizerin Diego (AT) und betritt damit eine für sie „unbekannte Welt“, wie sie offen zugab.